1.Mannschaft Saison 2009/10

Sieg gegen Bombach

Im letzten Test gegen den Nachbarn aus Bombach tat sich die SG von Beginn an schwer ins Spiel zu finden. Es entwickelte sich ein Spiel auf recht schwachem Niveau, welches bis auf wenige Ausnahmen absolut fair verlief. Nach etwa 20 Minuten gingen die Gäste dann nicht einmal unverdient mit 1:0 durch einen berechtigten Foulelfmeter in Führung. Die SG mühte sich in der Folge redlich, wirklich herausgespielte Chancen sah man aber kaum. Dennoch konnte SG-Routinier Marek Nowicki noch vor der Pause den Ausgleich erzielen. Auch nach dem Wechsel sahen die zahlreichen Zuschauer ein ähnliches Bild. Eine bemühte Bühler-Elf gegen eine gut gegen haltenden SVB, der keinen Klassenunterschied erkennen ließ. Erst in den letzten 20 Minuten erhöhte die SG nochmals den Druck. Vor allem Kapitän Theo Brand wollte nun den Sieg erzwingen. Eine Viertelstunde vor Spielende war es dann Fabian Brand, der eine tolle Vorarbeit des SG-Kapitäns zum 2:1 verwertete. Kurz darauf folgte das 3:1 durch den zweiten Treffer von Marek Nowicki, erneut nach schöner Vorlage von Theo Brand. In der 85. Minute schlug dann der große Augenblick von Lothar „Letsch“ Hensle. Der in der Winterpause zum SV Bombach gewechselte AH-Akteur des SVN wurde in seinem inoffiziellen Abschiedsspiel eingewechselt und erhielt tosenden Applaus von den Fans beider Lager. Dem Spiel eine Wende geben konnte aber auch er nicht mehr ; - ))) Kurz vor Spielende stellte Geburtstagskind Julian Kern mit dem 4:1 das Endresultat her. Unter dem Strich ein Sieg, der um das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel, zumal die Gäste noch einen Aluminiumtreffer zu verzeichnen hatten. Bei der SG ist in jedem Fall noch etwas Sand im Getriebe und so gibt es unter der Woche noch einiges zu tun, um gut gerüstet in das Spitzenspiel am kommenden Sonntag beim Tabellenzweiten SG Wasser/Kollmarsreute zu gehen.

FC Bötzingen II - SG Nordweil/Wagenstadt I   1:3 (0:2)

 

Aufstellung:

Michael Klausmann; Julian Kern, Daniel Reiner, Andreas Huss; David Hensle (ab 70. Min. Felix Glöckle); Timo Stalf, Jonas Bühler, Marek Nowicki, Theo Brand ; Jan Heinze (ab 80. Min. Sven Baier), Jan Hensle (ab 65. Min. Nicolai Kuri);

Reserve: Manuel Grafmüller, Sascha Herr;

 

Gewarnt durch den Sieg des FC Bötzingen II unter der Woche gegen den Tabellenführer aus Freiamt, ging die SG hoch konzentriert in die Partie, welche am Sonntagmorgen auf dem Kunstrasenplatz des Verbandsligisten statt fand. Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel mit hohem Tempo. Den Gastgebern war durchaus anzumerken, dass sie entschlossen waren, auch das zweite Topteam innerhalb weniger Tage zu ärgern. Die Bühler-Elf hielt jedoch dagegen und kam mit schönen Kombinationen auch schon bald zu ersten Gelegenheiten. Nach zehn Minuten hatten die rund 80 mitgereisten SG-Fans dann erstmals Grund zum Jubeln. Ein blitzsauberer Angriff über die rechte Seite brachte das 1:0. Jan Hensle spielte das Leder nach schöner Ballstafette nach Innen, wo Kapitän Theo Brand zur Stelle war und sein Team in Führung schoss. Nun war man das dominierende Team. Immer wieder lief der Ball schön durch die eigenen Reihen und es wurde schnell und schnörkellos nach vorne gespielt. Nach gut einer halben Stunde folgte verdientermaßen das 2:0 nach einem wunderschönen Konter. Winterneuzugang und Libero Daniel Reiner schaltete sich nach einer geklärten Ecke blitzschnell ins Angriffsspiel ein, bediente mustergültig den SG-Toptorjäger Marek Nowicki, und dieser lässt sich solche Gelegenheiten nicht entgehen. 2:0 nach gut einer halben Stunde, die SG lag im Soll. Mit dieser leistungsgerechten Führung ging es schließlich auch in die Kabinen. Nach dem Wechsel überließ die SG dem Gegner etwas das Spiel. Man stand etwas tiefer und die Gastgeber hatten nun mehr Ballbesitz. Dennoch gelang es ihnen nicht sich eine Tormöglichkeit herauszuspielen. In der 55. Minute sollte es dann aber dennoch Klingeln im SG-Gehäuse. Eine an sich harmlose Flanke wurde von einem SG-Defensivspieler, unhaltbar für Keeper Michael Klausmann, ins eigene Tor verlängert. Die Begegnung hätte nun nochmals eng werden können, hätte man nicht im Gegenzug zurück geschlagen. Ein Kraftakt des starken Jan Hensle ebnete den Weg zu diesem Treffer. Er setzte sich auf der rechten Seite wunderbar gegen zwei Gegenspieler durch, spielte einen Doppelpass mit Marek Nowicki und passte dann uneigennützig zu Mittelfeldmotor Jonas Bühler. Dieser behielt vor dem Tor die Nerven und erzielte mit seinem achten Saisontor das wichtige 3:1. In der Folge sah man weiterhin eine optisch leicht überlegene Elf der Gasgeber, die den Ball durchaus gefällig zirkulieren ließen, es letztlich aber nicht schafften sich Torchancen herauszuspielen. Die SG beschränkte sich darauf das Geschehen zu kontrollieren und auf gelegentliche Konter zu setzen. Letztlich führten diese jedoch nicht zu weiteren SG-Treffern und so blieb es bis zum Schlusspfiff des umsichtig und fehlerlos leitenden Referees Horst Drewenskus beim 3:1 Auswärtssieg.

SG Nordweil/Wagenstadt I – SV Bombach I 3:0 (2:0)

 

Aufstellung:

Michael Klausmann; Felix Glöckle (ab 55. Min. Andreas Huss), Daniel Reiner, Julian Kern; David Hensle; Timo Stalf, Marek Nowicki, Jonas Bühler, Theo Brand ; Fabian Brand (ab 40. Min. Jan Heinze), Jan Hensle (ab 80. Min. Sven Baier);

Reserve: Manuel Grafmüller, Matthias Kasper;

 

Das Heckenlandderby fand bei bestem Frühlingswetter vor toller Kulisse statt. Die Rahmenbedingungen versprachen ein Fußballfest. Das Spiel konnte diese Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Gerade die SG fand überhaupt nicht zu ihrem Spiel, während die Gäste in der Anfangsphase klar das bessere Team waren. Der SVB war giftig in den Zweikämpfen und gedanklich den SG-Spielern stets einen Schritt voraus. Man hätte sich in dieser Phase nicht beschweren können, wenn die Mand-Elf in Führung gegangen wäre. In der 34. Minute sollte sich dann aber das Blatt wenden. Marek Nowicki spielte Jan Hensle schön im Strafraum an, dieser verlud seinen Gegenspieler mit einem Haken und wurde dann von den Beinen geholt. Klare Sache – Strafstoß. Der SG-Co-Trainer Marek Nowicki ließ sich diese Chance nicht entgehen und schob zum 1:0 ein. Nun war die SG plötzlich besser im Spiel, wenngleich sich ab und an immer noch Unkonzentriertheiten einschlichen. In der 38. Minute war dann Zungeschnalzen angesagt. Marek Nowicki zimmerte das Leder aus gut 20 Metern mit seinen eigentlich schwächeren linken Fuß in den Winkel. Der gut haltende SVB-Schlussmann Jens Haas hatte nicht den Hauch einer Chance. Zweifellos ein Treffer der Marke „Tor des Monats“. Mit diesem beruhigenden 2:0 ging es dann auch in die Kabinen. Nach dem Wechsel war die SG zwar das Spielbestimmende Team, und kontrollierte auch das Geschehen, die Partie hätte aber auch nochmals eng werden können, wenn ein toller Distanzschuss des SVB von der Unterkante der Latte ins Tor und nicht heraus gesprungen wäre. In der 60. Minute sorgte dann aber der Mann des Spiels für die endgültige Entscheidung. Mit seinem 24. Saisontreffer markierte Marek Nowicki das 3:0 und unterstrich abermals, dass er der Ausnahmespieler der B1 ist. Wenig später musste dann auch noch der Bombacher Angreifer Kevin Voll vorzeitig das Feld verlassen und so war der Drops im Prinzip endgültig gelutscht. Die SG spielte es nun souverän herunter, versäumte es jedoch den ein oder anderen Treffer nachzulegen. Ein noch höheres Ergebnis wäre jedoch dem Spielverlauf auch nicht gerecht geworden, da der SVB keineswegs enttäuschte und der SG das Leben lange Zeit ziemlich schwer gemacht hat. Am Ende stand ein glanzloser Derbysieg zu buche der jedoch in spielerischer Hinsicht einige Wünsche offen ließ.

Am kommenden Sonntag muss man ziemlich früh aufstehen, da bereits um 10.45 Uhr die Partie beim FC Bötzingen II ansteht. Trotz dieser ungewohnten Anstoßzeit hofft die SG wieder auf die Unterstützung der treuen Anhängerschaft.

SG Nordweil/Wagenstadt I – SV Breisach I 6:0 (3:0)

 

Aufstellung:

Michael Klausmann; Timo Stalf (ab 46. Min. Andreas Huss), Daniel Reiner, Julian Kern; David Hensle (ab 70. Min. Felix Glöckle); Fabio Tunno, Marek Nowicki, Jonas Bühler, Theo Brand ; Fabian Brand, Jan Hensle (ab 75. Min. Jan Heinze);

Reserve: Manuel Grafmüller;

 

Die SG ließ am Ostersamstag dem Gast aus Breisach keine Chance und zeigte eine spielerisch überzeugende Leistung. In der Anfangsphase gelang jedoch noch nicht allzu viel. Einiges blieb Stückwerk während die Gäste vom Kaiserstuhl zunächst durchaus zu Gefallen wussten. In der 26. Minute ging man dann aber mit 1:0 durch Jan Hensle in Führung. Der Bann war nun gebrochen und fortan war die Bühler-Elf das klar dominierende Team. Der Ball lief nun schön in den eigenen Reihen und SG-Co-Trainer Marek Nowicki schraubte mit seinen Saisontreffern Nr. 19 und 20 die Führung noch vor der Pause auf ein komfortables 3:0. Auch nach dem Wechsel hielt die SG das Tempo hoch und versuchte etwas für das Torverhältnis zu tun. War er in der ersten Hälfte noch Torschütze, so glänzte Marek Nowicki im zweiten Spielabschnitt als Vorbereiter. Nach knapp einer Stunde nutzte Fabian Brand eine solche Vorarbeit zum 4:0.  Cousin Theo Brand war nur zehn Minuten später ebenfalls erfolgreich. Der Flugkopfballtreffer des SG-Kapitäns nach mustergültiger Nowicki-Flanke war sicherlich das Tor des Tages. Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute wiederum Fabian Brand, der eine Nowicki-Hereingabe per Direktabnahme im Tor der Gäste versenkte. Leider blieb es Jonas Bühler versagt seinen ersten Treffer des Jahres zu erzielen. Er allein scheiterte gleich zweimal am Aluminium. Unter dem Strich stand am Ende ein absolut überzeugender und ungefährdeter Heimsieg, der auch in dieser Höhe sicherlich verdient war. Eine wesentlich härtere Nuss erwartet Ralf Bühler und sein Team am kommenden Samstag, 15.30 Uhr in Wasenweiler. Sollte es jedoch gelingen an diese Leistung anzuknüpfen, so sollte auch beim Tabellensechsten ein Sieg möglich sein.

SV Achkarren I - SG Nordweil/Wagenstadt I   3:3  (1:1)

   

Aufstellung:

Michael Klausmann; Julian Kern, Daniel Reiner, Andreas Huss; Jonas Bühler, Timo Stalf; Jan Heinze (ab 75. Min. Felix Glöckle), Marek Nowicki, Theo Brand ; Fabian Brand (ab 65. Min. David Hensle) Jan Hensle (ab 85. Min. Sven Baier);

Reserve: Manuel Grafmüller;

 

Auch im zweiten Rückrundenspiel tat sich die Bühler-Elf schwer zu ihrem Spiel zu finden. Auf dem engen Achkarrener Platz brachte man zunächst kaum flüssige Kombinationen zu Stande und in Folge dessen sahen die Zuschauer auch kaum echte Torchancen. Nach 20 Minuten brach dann aber Kapitän Theo Brand den Bann und markierte mit einem Fernschuss aus etwa 18 Metern die 1:0 Führung. Man blieb am Drücker und versuchte das 2:0 nachzulegen, ohne jedoch restlos zu überzeugen. In der 27. Minute war es schließlich Thorsten Schätzle, der nach einem Distanzschuss von Armin Alm zum 1:1 Ausgleich abstaubte. Zwar war die SG das optisch überlegene Team, jedoch fehlte die spielerische Leichtigkeit und so ging es mit einem alles in allem leistungsgerechten Remis in die Kabinen. Im zweiten Abschnitt sollten sich die Ereignisse dann regelrecht überschlagen, und die Zuschauer sahen nun ein Spiel, von welchem man wohl in 10 Jahren noch reden wird. Den ersten Aufreger sah man in der 50. Minute. Zunächst wurde ein SG-ler in der gegnerischen Hälfte gefoult, der Pfiff blieb aber aus und so spielten die Gastgeber einen langen Ball. SVA-Stürmer Schätzle und SG-Libero Daniel Reiner lieferten sich ein Laufduell und kurz vor dem Strafraum brachte der SG-Neuzugang seinen Kontrahenten zu Fall, welcher dann aber bis in den Strafraum hinein flog. Der Referee entschied zu unrecht auf Strafstoß, da das Foul außerhalb des Strafraums erfolgte. SVA-Kapitän Andreas Meyer trat an und scheiterte am reaktivierten SG-Goalie Michael Klausmann. Dies war nun ein Weckruf und die SG erhöhte in der Folge den Druck. In der 55. Minute wurde Marek Nowicki an der Strafraumante gefoult, und so gab es Freistoß. Der SG-Co-Trainer trat selbst an, spielte den Ball kurz zu Jan Hensle, der den Ball stoppte, und letztlich versenkte ihn der SG Routinier unhaltbar im Netz. Die SG war nun auf der Siegerstraße, doch nur wenige Minuten später folgte der nächste Dämpfer. Andreas Huss war schon mit gelb verwarnt als er an der Außenlinie seinen Gegenspieler kurz am Trikot zupfte. Dass der Referee dies mit einem Freistoß ahndete – o.k., aber musste es wirklich dafür gelb-rot geben? Nichts desto trotz, auch in Unterzahl blieb die SG das bessere Team, und als Marek Nowicki mit einem weiteren Freistoß in der 70. Minute auf 3:1 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Man hatte das Geschehen nun im Griff und die Hausherren schienen nicht mehr in der Lage, der Partie nochmals eine Wende zu geben. In der 80. Minute entschied Schiedsrichter Marzetz aber nochmals auf Foulelfmeter. Und dieses Mal war überhaupt kein Foul zu erkennen. Der vermeintliche Verursacher des Elfmeters, Timo Stalf, erhielt darüber hinaus noch die gelbe Karte. Nun trat Armin Alm zum Elfmeter an und auch er scheiterte am großartig reagierenden Michael Klausmann, den Nachschuss jedoch verwertete der SVA-Spielmacher mit einem gestreckten Bein gegen den SG-Torhüter. Nichts desto trotz, der Treffer zählte, und nun wurde es natürlich nochmals eng. Als in der 82. Minute dann auch noch Timo Stalf mit gelb-rot das Spielfeld verlassen musste waren die SG-Anhänger kaum noch zu beruhigen. Der eben erst zu unrecht mit gelb bestrafte Spieler stand zu einem Einwurf bereit, übergab den Ball dann aber doch an einem Mitspieler. Dies wertete der Unparteiische (bzw. Schiedsrichter ist hier wohl der passendere Ausdruck) als Zeitspiel und verwies somit auch den zweiten SG-Akteur des Feldes. Nun war eine Abwehrschlacht angesagt, doch in der 85. Minute konnten die Gastgeber ihre numerische Überzahl zum Ausgleich nutzen. Torschütze war der eingewechselte Toptorjäger des SVA, Markus Straile mit seinem 13. Saisontor. In der 88. Minute war dann auch noch Theo Brand fällig. Er versuchte am Boden liegen noch einen Ball zu spielen, traf aber stattdessen einen Gegner am Fuß. Im Fachjargon würde man sicherlich von einem Allerweltsfoul reden, dem Referee genügte dies jedoch um auch den aufopferungsvoll kämpfenden SG-Kapitän zum Duschen zu schicken. Die verbliebenen sieben Feldspieler kämpften und rackerten in der gut fünfminütigen Nachspielzeit um jeden Zentimeter Rasen, wohl wissend, dass man keinen Zweikampf mehr entschlossen angehen darf. Dennoch blieb es am Ende zumindest beim 3:3, mit welchem man in Anbetracht der Umstände sogar noch zufrieden sein musste. Ein Kompliment an die Spieler der SG, die zwar an diesem Tag nicht den besten Fußball spielten, aber mit Willen und vor allem Disziplin zu gefallen wussten. Bemerkenswert ist sicherlich, dass trotz dieser eklatanten Benachteiligung durch den Schiedsrichter keiner der Akteure eine Verwarnung wegen Meckerns erhalten hat.

SG Nordweil/Wagenstadt I – SG Rheinhausen I 4:1 (2:0)

 

Aufstellung:

Michael Klausmann; Fabio Tunno (ab 20. Min. Andreas Huss), Daniel Reiner, Julian Kern; Timo Stalf, Jonas Bühler; Jan Heinze (ab 80. Min. Felix Glöckle), Marek Nowicki, Theo Brand ; Fabian Brand, Jan Hensle (ab 85. Min. Sven Baier);

Reserve: Manuel Grafmüller;

 

Im ersten Spiel nach der langen Winterpause lief bei der SG noch längst nicht alles rund. Man tat sich gegen die defensiv eingestellten Gäste recht schwer ins Spiel zu finden. Lange mussten die zahlreichen Anhänger auf den Rängen dann auch warten ehe sich die ersten Möglichkeiten ergaben. Nach knapp einer halben Stunde brach dann aber SG-Toptorjäger Marek Nowicki den Bann. Nach einer Flanke von Fabian Brand hämmerte der SG-Co-Trainer das Leder aus 16 Metern volley in die Maschen. Nun wurden die Aktionen flüssiger und man beherrschte den Gegner nun deutlich. Der schönste Spielzug des gesamten Spiels brachte schließlich in der 35. Minute das 2:0. Der Ball lief herrlich direkt über mehrere Stationen, Jonas Bühler passte die Kugel in die Mitte, und der früh eingewechselte Andreas Huss verwertete in echter Torjägermanier. Mit einer verdienten und beruhigenden 2:0 Führung ging es dann auch in die Kabinen. Nach dem Wechsel verflachte die Partie zusehends. Die Bühler-Elf ließ sich immer mehr einlullen und vergaß entschlossen auf das 3:0 zu drängen. Folgerichtig wurde man dafür in der 75. Minute bestraft. Fabian Fleck hämmerte einen Freistoß durch die Mauer hindurch, unhaltbar für den reaktivierten SG-Goalie Michael Klausmann, in die Maschen. Somit war für die Anhänger der SG N/W doch noch einmal zittern angesagt. Allerdings nur bis zur 83. Minute. Da nämlich zeigte Marek Nowicki abermals, dass er in dieser Liga ein absoluter Ausnahmekönner ist. Nach einer feinen Einzelleistung markierte er das vorentscheidende 3:1. Die Partie war nun natürlich gelaufen, auch weil die Gäste in der Offensive insgesamt zu harmlos agierten. Den Schlusspunkt setzte in der 86. Minute Kapitän Theo Brand, der den Ball nach einer Hereingabe von Marek Nowicki mit seinem Allerwertesten über die Linie beförderte. Am Ende stand ein glanzloser aber letztlich verdienter Heimsieg zu buche. In der kommenden Woche muss man sich jedoch mit Sicherheit steigern, will man auch beim heimstarken SV Achkarren einen Dreier einfahren.

Hallenturnier des FV Herbolzheim am

 

Dienstag, 29.12.2009

 

 

SG scheitert sang- und klanglos

 

in der Vorrunde

 

 

Wieder einmal nahm die SG am Herbolzheimer Budenzauber teil, wieder einmal traf man auf starke Gegner, und wieder einmal schied man bereits in der Vorrunde aus. Doch der Reihe nach:

 

1. Partie: SG No/Wa – Lahrer FV (1:4)

In der ersten Begegnung war die SG noch voller Tatendrang und wollte dem Landesligisten auf Augenhöhe begegnen. Man spielte dadurch zu offen und auch ohne die nötige Organisation. Den technisch beschlagenen LFVlern machte man es somit natürlich leicht und so kam das Ortenauer Landesligateam zu ein verdienten 4:1 Sieg. Den einzigen Treffer für die Rot-Blauen erzielte Jonas Bühler.

 

2. Partie: SG No/Wa – FC Bötzingen (0:3)

Im nächsten Spiel war der Verbandsliga-Spitzenreiter vom Kaiserstuhl der Gegner. Die Bühler-Elf zeigte nun eine wesentlich bessere Leistung als noch im Auftaktmatch und so gelang es diese Partie lange Zeit offen zu halten. Mit etwas Glück hätte man sogar das zwischenzeitliche 1:1 erzielen können. Man hatte eine bessere Grundordnung als noch gegen den LFV und die Abstimmung untereinander klappte nun recht gut. Dennoch war man unter dem Strich gegen den späteren Turniersieger chancenlos und so war man bereits ausgeschieden.

 

3. Partie: SG No/Wa – SC Orschweier (1:2)

In der bedeutungslosen letzten Begegnung war der B-Kreisligist SC Orschweier der Gegner. Ein Team auf Augenhöhe, gegen welches man unbedingt noch einen Sieg feiern wollte. Man spielte engagiert und ging hohes Tempo, doch waren die Angriffe zu wenig durchdacht. Die gute Grundordnung aus der Partie gegen Bötzingen war auch nicht mehr zu erkennen und so ging der SCO Mitte der Partie mit 2:0 in Führung. Die SG bäumte sich nochmals auf und so gelang Jonas Bühler der Anschlusstreffer. In den Schlussminuten hatte man nochmals zwei ganz dicke Möglichkeiten zum Ausgleich, doch letztlich blieb es bei einem nicht unverdienten Sieg für die Ortenauer.

 

Fazit: Unter dem Strich war es sicherlich etwas enttäuschend was die SG bot, doch letztlich wäre ein Weiterkommen in Anbetracht der starken Gegner ja auch eine kleine Sensation gewesen. Was zählt ist, dass sich kein Akteur verletzt hat.

 

Die SG spielte mit folgenden Akteuren:

Christoph Gehlen; Daniel Reiner, Fabio Tunno, Julian Kern, Theo Brand, Jonas Bühler, Mathias Kasper, Felix Glöckle, Jan Heinze

Punktspiel am 29.11.2009

 

SG Nordweil/Wagenstadt I – SV Forchheim I 2:1 (1:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Andreas Huss, Sven Buchmüller, Julian Kern (ab 70. Min. Sven Baier); Timo Stalf, Theo Brand; Fabio Tunno (ab 80. Min. Jonas Bühler), Marek Nowicki, Mathias Kasper ; Jan Heinze (ab 70. Min. Marco Götz), Jan Hensle;

Reserve: Martin Eichholz;

 

Die SG begann gegen den SVF sehr nervös, weshalb sich einige Unzulänglichkeiten einschlichen. In der Offensive kamen nur selten gelungene Aktionen zu Stande und in der Defensive wirkte man teilweise etwas unsortiert. Dennoch gelang es der SG in der 17. Minute mit 1:0 in Führung zu gehen. Kapitän Theo Brand beförderte eine Nowicki-Ecke mit dem Fuß ins Netz. Man dachte nun dieser Führungstreffer würde der SG Sicherheit geben, doch das war nicht der Fall. Quasi im Gegenzug gab es Eckball für die Gäste. Phillipp Zängle wurde am langen Pfosten nicht eng genug gedeckt und köpfte mustergültig zum 1:1 Ausgleich ein. In der Folge gelang es der Bühler-Elf dann aber etwas mehr Ordnung ins Spiel zu bringen. Man stand nun hinten besser und im Spiel nach vorne war nun auch die ein oder andere schöne Stafette zu sehen. Dennoch wurde man nicht richtig zwingend vor des Gegners Gehäuse. Nach dem Wechsel sah man ein etwas anderes Spiel. Hatten die Gäste in der ersten Halbzeit die Partie noch offen gestaltet, so verlegten sie sich nun mehr und mehr aufs Kontern und verstärkten die Abwehr. Die SG war nun deutlich Feldüberlegen und hatte eine hohe Quote was den Ballbesitz anging, doch es blieb dabei, zwingende Tormöglichkeiten waren rar. Anders die Gäste. Man hatte inzwischen mit Daniel Weis einen pfeilschnellen Stürmer eingewechselt, dem es bei den wenigen Kontern immer wieder gelang für Gefahr zu sorgen. Der SV Forchheim hatte dann auch zwei ganz dicke Möglichkeiten in Führung zu gehen. Kapitän Clemens Lösch gelang es aber beide Male nicht sein Team in Front zu schießen. Die SG musste in dieser Phase von Glück reden, dass es beim 1:1 blieb. Dennoch konnte man der SG in puncto Engagement und Laufarbeit inzwischen nichts mehr vorwerfen. Man startete einen Angriff nach dem anderen auch wenn die ganz große Torgefahr nur selten heraussprang. Einzig zwei Möglichkeiten von Marek Nowicki waren erwähnenswert, doch auch dem treffsichersten SGler wollte kein Tor gelingen. Als dann die reguläre Spielzeit schon abgelaufen war, zeigte sich abermals, dass im Fußball oft die Mannschaften das Quäntchen Glück auf ihrer Seite haben die oben stehen. Marek Nowicki trat nochmals zu einem Freistoß auf der rechten Seite an. Der Ball wurde auf den langen Pfosten gezogen, wo er den Kopf von Jan Hensle fand. Der SG-Mittelstürmer ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erzielte den vielumjubelten Siegtreffer. Der souverän leitende Schiedsrichter Galan aus Rust pfiff kurz darauf die Partie ab, und zahlreichen Spielern, Funktionären und Fans der SG dürfte ein riesiger Stein vom Herzen gefallen sein. Keine Frage, dieser Sieg muss als äußerst glücklich bezeichnet werden, und man sollte sich nicht darauf verlassen, dass man auch die letzte Partie des Jahres, in zwei Wochen in Sasbach, schon irgendwie gewinnen wird. Man sollte gerade in diesem Spiel nochmals eine Leistungssteigerung zeigen, um einen überzeugenden Sieg einzufahren. Bis dahin dürfte dann auch der ein oder andere seine seit Wochen mitgeschleppten Blessuren auskuriert haben.

Punktspiel am 23.11.2009

 

SG Nordweil/Wagenstadt I – SV Gottenheim I 3:2 (1:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Sven Baier (ab 65. Min. Andreas Huss), Sven Buchmüller, Fabio Tunno; Timo Stalf, Theo Brand; Julian Kern (ab 80. Min. Jan Heinze), Jonas Bühler (ab 70. Min. Marco Götz), Mathias Kasper ; Marek Nowicki, Jan Hensle;

Reserve: Martin Eichholz;

 

Die SG fand bei böigem Wind zunächst gut ins Spiel. Man kontrollierte das Geschehen und erspielte sich in den ersten 20 Minuten die ein- oder andere Möglichkeit. Matze Kasper drang zum Beispiel über die linke Seite in den Strafraum ein, war dann aber vor dem gegnerischen Keeper zu unentschlossen. Jonas Bühler kam kurz darauf über rechts zum Torabschluss, doch sein Versuch strich knapp über die Latte. Nach 15 Minuten hätte dann der insgesamt gut leitende Referee auf Strafstoß für die SG entscheiden müssen, als Mathias Kasper im Strafraum klar umgestoßen wurde. Er hätte ansonsten freie Schussbahn gehabt. Langsam aber sicher fanden nun aber auch die Gäste besser ins Spiel. Man suchte mit langen Bällen immer wieder die agilen Spitzen Nentwich und Hauenstein. In der 36. Minute kamen diese dann auch zum Torerfolg. Hauenstein scheiterte noch mit dem ersten Versuch, doch Simon Nentwich verwertete den Nachschuss aus elf Metern zur sicherlich etwas glücklichen Gästeführung. Die SG war nun geschockt und hatte kurz darauf Glück, als SVG-Torjäger Kai Hauenstein am Pfosten scheiterte. Erst nach und nach fand man wieder etwas besser ins Spiel, obwohl die Gäste nun zusehends robuster agierten. Der schönste Spielzug der ersten Hälfte führte dann schließlich in der 45. Minute zu einem durchaus berechtigten Foulelfmeter. Nach schöner Stafette über mehrere Stationen drang Mathias Kasper in den Strafraum ein, und ein Gottenheimer Defensivspieler brachte ihn doch recht ungeschickt zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte SG-Co-Trainer Marek Nowicki souverän. Nach dem Wechsel zeigte die SG dann ein anderes Gesicht. Obwohl nun gegen den Wind spielend machte man gleich mächtig Druck, und so hatte man gleich mit dem ersten Angriff der zweiten Hälfte die Riesenmöglichkeit zur Führung. Diese Chance blieb noch ungenutzt, doch nur wenige Minuten später hatten die erneut zahlreichen SG-Fans wieder Grund zum Jubeln. Timo Stalf setzte sich auf der rechten Seiten wunderbar gegen seinen Gegenspieler durch, behielt die Übersicht, und passte mustergültig zu Jan Hensle. Der SG-Mittelstürmer war zur Stelle und schob das Leder in Torjägermanier über die Linie. Nun hatte die SG ihre beste Phase, doch leider versäumte man es den Sack zu zumachen. Die Gäste beschränkten sich in dieser Phase lediglich auf lange Bälle und das Zerstören des SG-Spiels mittels zahlreicher Foulspiele. Nach einer Stunde wurde dieses Rezept dann jedoch belohnt, und man markierte den Ausgleich. Ein Distanzschuss von Dominik Bühler landete am Gebälk und den Nachschuss verwertete SVG-Spielmacher Sven Braun zum schmeichelhaften 2:2. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide, da die SG recht offensiv agierte und so auch Gefahr lief, durch einen Konter das 2:3 zu kassieren. In der 70. Minute folgte dann ein weiteres überhartes Foulspiel an Jonas Bühler, der aufgrund dieser Attacke verletzt ausgewechselt werden musste. Inzwischen hatte dann auch so ziemlich jeder Gottenheimer Feldspieler die gelbe Karte gesehen und der SG hatte man somit sicherlich auch etwas den berühmten Schneid abgekauft. Dennoch hatte die SG weitere Möglichkeiten zur abermaligen Führung, so zum Beispiel als Theo Brand völlig frei vor dem Gästetorhüter auftauchte, doch das Leder am Gehäuse vorbei schoss. Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass die SG-Abwehr auch noch die ein oder andere brenzlige Situation zu überstehen hatte. In der ersten Minute der Nachspielzeit fiel dann aber doch noch der insgesamt verdient Siegtreffer für die Bühler-Elf. Marek Nowicki brachte einen weiteren Freistoß von der linken Strafraumkante nach Innen, der starke Timo Stalf stieg am höchsten, und beförderte die Kugel per Kopf zum 3:2 ins Netz. Kurze Zeit später pfiff Schiedsrichter Kopp diese intensive aber nicht gerade hochklassige Kreisliga B-Partie ab. Was am Ende zählte waren die drei Punkte. Die SG schloss somit eine starke Vorrunde mit dem zehnten Sieg im vierzehnten Spiel ab, und ist auch weiterhin noch dick im Geschäft, was die Vergabe der beiden ersten Tabellenplätze anbelangt. Am kommenden Sonntag startet man mit einem Heimspiel in Nordweil in die Rückrunde. Zu Gast wird der SV Forchheim sein, der insgesamt eine enttäuschende Vorrunde hinter sich hat, jedoch gerade in den letzten Wochen aufsteigende Form zeigte.

Punktspiel am 15.11.2009

 

SV Jechtingen I - SG Nordweil/Wagenstadt I   3:2 (3:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Julian Kern, Sven Buchmüller, Fabio Tunno; Theo Brand, Timo Stalf; Andreas Huss (ab 80. Min. Florian Klipfel), Jonas Bühler, Mathias Kasper (ab 50. Min. Jan Heinze), Felix Glöckle ; Jan Hensle;

Reserve: Martin Eichholz, Sven Baier;

 

Die SG kam in Jechtingen von Beginn an nicht ins Spiel. Obwohl man wusste welch schwere Aufgabe am Kaiserstuhl wartet versäumte man es in der ersten Halbzeit die Zweikämpfe entschlossen anzunehmen. Die Gastgeber kamen somit, speziell über die sehr agilen Außenbahnspieler, immer wieder gefährlich vor das SG-Tor. In der 16. Minute klingelte es dann erstmals im Kasten von Christoph Gehlen. Einen Distanzschuss konnte der SG-Keeper nicht festhalten und der Jechtinger Co-Trainer Andreas Grüninger war prompt zu Stelle und staubte zum 1:0 ab. Die SG war auch weiterhin nicht in der Lage dem laufintensiven und kampfbetonten Spiel der Gastgeber etwas entgegen zu setzen, und so fiel auch das 2:0 in der 25. Minute völlig verdient. Dieses Mal setzte sich der Rechtsaußen des SVJ schön durch, passte mustergültig nach Innen, und dort markierte Mittelstürmer Grüninger seinen zweiten Treffer. Ralf Bühler nahm nun die ein oder andere Umstellung vor, und man hatte den Eindruck, dass man nun besser ins Spiel findet. Fabio Tunno schaltete sich in die Offensive ein, und versuchte es aus der Distanz. Sein Schussversuch landete am Pfosten und Jan Hensle verwertete den Nachschuss zum vermeintlichen 1:2. Leider entschied Schiedsrichter Blust aus Sexau auf Abseits – zumindest eine umstrittene Entscheidung. Dennoch, kurz darauf gelang den Rot-Blauen der inzwischen verdiente Anschlusstreffer. Jonas Bühler zimmerte einen Freistoß aus 20 Metern direkt unter die Latte. Nun dachte man die SG wäre endgültig im Spiel, und die Aufholjagd könne beginnen, doch nur wenige Minuten später trat wieder Ernüchterung ein. Der starke Martin Kiesewetter setzte sich auf der linken Seite schön durch, wurde aber auch nicht entscheidend gestört, und brachte den Ball nach Innen. Erneut konnte der Ball vom SG-Keeper nur abgeklatscht werden, und erneut schaltete Andreas Grüninger schneller als alle SG-Defensivspieler. Mit seinem dritten Treffer markierte er den für sein Team beruhigenden 3:1 Pausenstand. Ralf Bühler fand jedoch in der Halbzeit die richtigen Worte und machte sein Team nochmals heiß für die verbleibenden 45 Minuten. Man spielte nun wesentlich engagierter und couragierter als in der ersten Hälfte. Zweikämpfe wurden nun entschlossener geführt und man schnürte die Gastgeber nun regelrecht ein. Einziges Manko bei aller Überlegenheit war nun, dass nur recht wenige zwingende Torchancen heraus sprangen, auch weil der SVJ nun sehr defensiv agierte. Auf der anderen Seite waren die Hausherren aber durch Konter auch immer wieder einmal in der Lage die SG-Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Nach etwa 65 Minuten fiel dann doch das längst fällige 2:3. Kapitän Theo Brand hatte den Ball schön zu Jan Hensle durchgesteckt, und der zuletzt verletzungsbedingt fehlende SG-Mittelstürmer vollstreckte eiskalt. Die SG warf in der Schlussphase alles nach vorne. Speziell der eingewechselte Jan Heinze machte über die rechte Seite nochmals richtig Dampf. Doch wie gehabt, bei allem Aufwand den man nun betrieb gelang es nur recht selten das Gehäuse der Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen. Am Ende blieb es bei einer 2:3 Niederlage – der ersten im dreizehnten Spiel. Die SG hat diese Partie wahrscheinlich in der ersten Hälfte verloren. Am Ende wäre zumindest noch eine Punkteteilung möglich gewesen. Jedoch geht der Sieg der Elf von Hans Sexauer unter dem Strich auch in Ordnung, da man über die gesamte Spielzeit mehr Torgefahr ausstrahlte als die SG. Die Truppe von Ralf Bühler sollte sich aber nicht zu lange grämen. Schon am kommenden Sonntag hat man die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Mit dem SV Gottenheim kommt jedoch eine der Mannschaften der Stunde nach Wagenstadt. Das Team von Coach Karl Hagin hat zuletzt vier Mal in Folge gewonnen und strotzt vor Selbstvertrauen. Es bedarf daher in dieser Partie mit Sicherheit einer deutlichen Leistungssteigerung, sollen die Punkte im Bleichtal bleiben.

 

Punktspiel am 07.11.2009

 

SG Nordweil/Wagenstadt I – FV Herbolzheim II 3:0 (0:0)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Julian Kern, Sven Buchmüller, Fabio Tunno; Timo Stalf; Andreas Huss, Jonas Bühler, Mathias Kasper (ab 70. Min. Florian Klipfel), Felix Glöckle (ab 65. Min. Sven Baier) ; Marek Nowicki (ab 80. Min. Sascha Herr), Theo Brand;

Reserve: Martin Eichholz;

 

Das Derby gegen die Landesligareserve des FV Herbolzheim wurde mit ca. 45-minütiger Verspätung angepfiffen. Der ursprünglich eingeteilte Schiedsrichter erschien nicht, woraufhin Schiri-Einteiler Dirk Obert kurzfristig den jungen Landesligareferee Marvin Holdermann nach Wagenstadt beorderte. (An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an Schiedsrichter Holdermann, dass er durch sein Aushelfen die Austragung dieser Partie ermöglichte) Die Konzentration beider Teams litt selbstverständlich etwas unter dieser ungewöhnlichen Spielvorbereitung, und so sahen die Zuschauer im ersten Spielabschnitt eine Partie auf keinem guten Niveau. Die Gäste agierten wie erwartet sehr defensiv, während sich die SG überraschend schwer tat ins Spiel zu finden. Unkonzentriertheiten beim Abspiel führten zu einer sehr hohen Fehlpassquote und so kamen nur wenige richtig gefährliche Aktionen zu Stande. Die SG war gegenüber der Vorwoche nicht wieder zu erkennen. Man spielte viel zu passiv, ohne die nötige Laufbereitschaft und auch ohne zündende Ideen. Einzig dem wieder einmal sehr agilen Jonas Bühler gelang es in einigen Szenen die dicht gestaffelte Herbolzheimer Hintermannschaft vor Probleme zu stellen. Unter dem Strich gelang es aber der erfahrenen FVH-Hintermannschaft echte Torchancen der SG zu verhindern. Kurz vor der Pause dezimierten sich die Gäste jedoch selbst, als ein Akteur wegen Meckerns mit der gelb-roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Die Halbzeitansprache von Ralf Bühler hatte sich gewaschen, doch auch im zweiten Spielabschnitt blieb zunächst vieles Stückwerk. Die SG agierte zwar bemüht und mit ca. 80 % Ballbesitz, am Ende fehlte jedoch meist der entscheidende Pass oder aber der gefährliche Torabschluss. Wenn dann doch einmal ein Ball Richtung FVH-Gehäuse flog, so war dieser meist sichere Beute des stark haltenden Manuel Bösch. Nach gut einer Stunde war dann aber der Bann gebrochen. Jonas Bühler, der eindeutige Aktivposten im SG-Spiel, setzte sich auf der rechten Seite schön durch, passte nach Innen, und der gut mitgelaufene Andreas Huss hatte am Fünfmeterraum keine Probleme zum 1:0 zu verwerten. Nur wenige Minuten später gelang es der SG die Führung auszubauen. Marek Nowicki wurde im Strafraum unsanft von den Beinen geholt, und Kapitän Theo Brand trat zum Foulelfmeter an. Der schwach getretene Strafstoß wurde von Manuel Bösch pariert, doch Jonas Bühler war zu Stelle und staubte ab zum 2:0. Nun lief das SG-Spiel etwas besser, wenngleich es der Bühler-Elf auch in dieser Phase nicht gelang, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. Etwa zehn Minuten vor Spielende war es dann noch Florian Klipfel vergönnt, den 3:0 Endstand zu markieren. Wieder einmal wurde ein Angriff über die rechte Seite eingeleitet. Julian Kern zeigte einen unnachahmlichen Antritt, passte das Leder scharf nach Innen, wo der eben erst eingewechselte Florian Klipfel zur Stelle war. Die Partie war nun entschieden und es sollte sich auch bis zum Abpfiff nicht mehr viel tun. Unter dem Strich stand somit ein glanzloser Pflichtsieg gegen ein aufopferungsvoll kämpfendes Herbolzheimer Team, welches sich in Wagenstadt sehr teuer verkauft hat.

 

Punktspiel am 01.11.2009

 

SG Freiamt/Ottoschwanden I - SG Nordweil/Wagenstadt I   1:3 (0:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Julian Kern, Sven Buchmüller, Fabio Tunno; Marek Nowicki, Timo Stalf; Andreas Huss (ab 65. Min. Felix Glöckle), Jonas Bühler, Mathias Kasper, Jan Heinze (ab 85. Min. Florian Klipfel) ; Theo Brand;

Reserve: Martin Eichholz, Manuel Grafmüller;

 

Das absolute Topspiel der Liga fand vor einer gigantischen Kulisse statt. Mehr als 500 Zuschauer wollten sich das Duell der beiden noch ungeschlagenen Topteams der B1 nicht entgehen lassen. Die Vorzeichen waren vor der Partie klar. Die SG F/O hatte 6 Zähler Vorsprung auf die Bühler-Elf und so wollte man unbedingt drei Punkte aus dem Wäldertal mit nach Hause bringen, um den Kontakt zum Spitzenreiter nicht zu verlieren. Personell hatte Ralf Bühler aber ausgerechnet vor dieser Partie einige Sorgen. Zu den ohnehin schon verletzten Spielern gesellten sich nun auch noch Jan Hensle und Sven Baier. Gerade im Angriff fehlten dem SG-Coach die Alternativen, weshalb er sich dazu entschloss nur mit einer Spitze anzutreten und diese recht variabel zu besetzen. Zunächst begann Kapitän Theo Brand im Sturmzentrum, und die SG fand auch gut in die Partie. Man dominierte die Anfangsphase und hatte sogleich die erste Möglichkeit. Man legte ein hohes Tempo vor, um den Gastgebern zu zeigen, dass man sich nicht mit einem Punkt begnügen wollte. Dennoch, nach etwa 10 Minuten wurden die Gastgeber stärker. Immer wieder versuchte man mit langen Bällen die gefährlichen Spitzen Herr und Grafmüller in Szene zu setzen. Diese waren jedoch bei Fabio Tunno und Julian Kern größtenteils abgemeldet. Dennoch tauchte nach etwa 20 Minuten Frank Grafmüller völlig frei vor Keeper Christoph Gehlen auf, der jedoch bravourös parierte. Wenig später scheiterte der wider genesene SG F/O-Regisseur Mario Reinbold mit einem Freistoß an der Latte. Doch auch die SG N/W hatte seine Möglichkeiten, vor allem wenn man den Ball am Boden ließ, und das gewohnte Passspiel aufzog. So scheiterten Mathias Kasper und Theo Brand aussichtsreich, und auch Fabio Tunno hatte nach einem Eckball eine Großchance. Der einzige Treffer in einer tempo- und abwechslungsreichen ersten Spielhälfte fiel dann kurz vor der Pause. Nach einem Eckball wurde der Ball von der gastgebenden Hintermannschaft aus der Gefahrenzone geschlagen und landete in den Füßen von SG-Aushilfslibero Sven Buchmüller. Dieser spielte einen Flugball Richtung Jonas Bühler der rechts am Strafraumeck lauerte. Sein Gegenspieler ging nicht entschlossen genug zur Sache, und Jonas Bühler, der derzeitige „Mr. 1:0“ der SG N/W verwertete den Ball zur viel umjubelten Führung. Der Treffer fiel natürlich zu einem sehr günstigen Zeitpunkt für die SG und war sicherlich auch etwas glücklich, jedoch auch nicht unverdient. Im zweiten Abschnitt rechnete man dann mit einem Sturmlauf der Gastgeber und entsprechend stellte Ralf Bühler sein Team auch in der Pause ein. Zur Überraschung aller blieb ein solcher aber aus. Die SG N/W hatte das Geschehen im Griff und kontrollierte das Spiel fast nach Belieben. Immer wieder gelang es Situationen spielerisch zu lösen, und so kam man immer wieder einmal zu Möglichkeiten die Führung auszubauen. Die Gastgeber hingegen versuchten es auch weiterhin mit langen Bällen in die Mitte, die stets sichere Beute der sehr stark agierenden Innenverteidigung waren. In der 74. Minute fiel dann schon eine Vorentscheidung. Verteidiger Fabio Tunno schaltete sich entschlossen ins Angriffsspiel ein und konnte 20 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse nur durch ein Foul gestoppt werden. Ein Fall für SG-Co-Trainer Marek Nowicki. Er legte sich das Leder zurecht und zirkelte den Ball über die Mauer hinweg ins Netz. Der Jubel kannte nun unter den Bleichtäler Fans keine Grenzen, da man sich nun relativ sicher war, dass dies schon die Entscheidung war. Den Hausherren fiel auch weiterhin nicht viel ein, und wenn doch einmal ein Ball Richtung Gästetor flog, war der herausragend haltende Christoph Gehlen stets zur Stelle. Den endgültigen Knockout verpasste Marek Nowicki der SG F/O in der 83. Minute. Der ansonsten umsichtig spielende F/O-Libero Dirk Weber stolperte 20 Meter vor dem eigenen Tor über den Ball. Der SG N/W-Toptorjäger schnappte sich das Leder, tanzte der Torhüter aus und schob den Ball zum 3:0 ins Netz. In der 85. Minute musste dann der sehr souverän leitende Schiedsrichter Andreas Kallenberger Timo Stalf mit der gelb-roten Karte des Feldes verweisen. Die Hausherren nutzten die dadurch kurzfristig entstandene Verwirrung und markiertem nach einem Standart das 1:3 durch Mario Reinbold. Die Nachspielzeit lief jedoch bereits, und so passierte außer der gelb-roten Karte für Nowicki-Bewacher Steffen Sillmann nichts mehr. Nach dem Schlusspfiff lagen sich die Spieler und Betreuer der SG N/W in den Armen. Man hatte trotz großer Personalsorgen den großen Favoriten auf dessen Platz geschlagen, und so kann man auch weiterhin um die die Vergabe der Meisterschaft ein Wörtchen mitreden.

Am kommenden Wochenende hat man nun aber eine undankbare Aufgabe vor der Brust. Gegen die Reserve des FV Herbolzheim ist man haushoher Favorit und so kann man im Prinzip nur verlieren. Man darf auf keinen Fall den Fehler machen und diese Mannschaft unterschätzen. Mit einer ähnlich konzentrierten Leistung wie in Freiamt sollte aber der dringend benötigte Pflichtsieg gelingen. Anpfiff der Partie ist bereits am Samstag, 07.11., 14.30 Uhr in Wagenstadt.

 

Punktspiel am 25.10.2009

 

SG Nordweil/Wagenstadt I – SG Hecklingen/Malterdingen I 2:2 (1:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Julian Kern (ab 60. Min. Sven Baier), Jan Hensle, Fabio Tunno; Theo Brand, Timo Stalf; Andreas Huss, Jonas Bühler, Mathias Kasper (ab 80. Min. Sascha Herr) ; Marek Nowicki, Jan Heinze (ab 50. Min. Felix Glöckle);

Reserve: Martin Eichholz;

 

Etwa 300 Zuschauer wollten das Derby zwischen den beiden SG´s aus Nordweil/Wagenstadt und Hecklingen/Malterdingen sehen. Sie sollten ihr Kommen nicht bereuen, wenngleich die Partie nicht gerade hochklassig war. Vielmehr lebte das Spiel von Kampf, Einsatz und der Spannung bis zu letzten Minute. Den besseren Start erwischte die Bühler-Elf. Man diktierte das Geschehen und kam schon nach sieben Minuten zur verdienten Führung. Jonas Bühler vernaschte gleich drei Gegenspieler, zog dann aus 16 Metern ab und ließ Gästekeeper Joos keine Abwehrchance. Die SG N/W hatte das Spiel im Griff und kontrollierte das Geschehen, wenngleich man sich die großen Möglichkeiten nicht erspielte. Nach gut einer halben Stunde wurden dann aber die Gäste stärker. Man hatte die Anfangsoffensive der Gastgeber überstanden und so wagte man sich nun auch selbst immer mehr nach vorne. Speziell durch Standarts erzeugte man nun des Öfteren Gefahr für das Gehäuse von Christoph Gehlen. In der 40. Minute war es dann auch ein Eckball der zum inzwischen verdienten Ausgleich führte. Estefanio Fischer-Suarez war es vergönnt, das Leder über die Linie zu befördern. Nach dem Wechsel war die SG N/W dann aber wieder präsenter. Man verlagerte das Geschehen vermehrt in die Hälfte der Gäste und setzte diese unter Druck. Die spielerischen Elemente fehlten jedoch leider an diesem Tag, auch weil der SG-Topscorer Marek Nowicki von Gästeverteidiger Marco Roser nahezu komplett ausgeschaltet wurde. In der 65. Minute konnten die Fans der Rot-Blauen dann aber doch nochmals jubeln. Gästelibero Bastian Müller beförderte nach einer Flanke den Ball mit der Hacke unglücklich ins eigene Netz. Nun dachte man eigentlich die SG N/W sei auf der Siegerstraße und es würde gelingen den fünften Heimsieg in Folge zu feiern. Doch leider machte man den Gegner abermals stark, weil man wieder etwas weniger tat als noch zu Beginn der zweiten Hälfte. Und so kam es dann auch, dass die Gäste in der 73. Minute erneut ausgleichen konnten. 20 Meter vor dem SG-Gehäuse wurde ein absolut unnötiger Freistoß produziert. Der vom Eigentorschützen Bastian Müller getretene Ball konnte zwar von Christoph Gehlen noch stark pariert werden, doch Johannes Spitzmüller schaltete schneller als sein Gegenspieler und staubte zum 2:2 ab. Die Hausherren versuchten nun nochmals zurückzuschlagen und intensivierten ihre Angriffsbemühungen, auch auf die Gefahr hin, noch das 2:3 zu kassieren. Speziell der pfeilschnelle Estefanio Fischer-Suarez strahlte nämlich stets Gefahr aus und konnte einmal nur durch ein rüdes Foul gebremst werden. Glücklicherweise beließ es der sehr souverän leitende Schiedsrichter Dietmar Berndt aus Freiburg in dieser Szene bei der gelben Karte. In der 80. Minute hatten dann wieder die Anhänger der SG Nordweil/Wagenstadt einen Torschrei auf den Lippen. Jedoch sprang ein Kopfball von Kapitän Theo Brand von der Unterkante der Latte aus dem Tor heraus. Auf der anderen Seite hatten aber auch die Gäste wenige Minuten vor Spielende noch die Gelegenheit den Siegtreffer zu erzielen. Zum Glück kam aber Mittelstürmer Ingo Mühlemann einen Schritt zu spät, und so blieb es letztlich bis zum Schlusspfiff bei einem leistungsgerechten 2:2, was keinem der beiden Teams wirklich weiterhilft.

 

Punktspiel am 18.10.2009

 

SC Holzhausen I - SG Nordweil/Wagenstadt I       1:4 (1:4)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Julian Kern (ab 46. Min. Sven Baier), Jan Hensle, Fabio Tunno; Theo Brand (ab 70. Min. Jan Heinze), Timo Stalf; Andreas Huss, Jonas Bühler, Mathias Kasper ; Marek Nowicki, Fabian Brand (ab 40. Min. Nicolai Kuri);

Reserve: Martin Eichholz;

 

Die Partie auf dem Kunstrasenplatz des SC Holzhausen begann für die SG nicht nach Wunsch. Schon nach wenigen Minuten entschied der ansonsten fehlerfrei leitenden Referee auf Strafstoß für die Gastgeber, als es nach einem Kopfball Jan Hensles zu einem Körperkontakt mit einem Holzhausener Angreifer kam. Die Entscheidung war aus SG-Sicht unverständlich, auf jeden Fall aber sehr fragwürdig. Der Toptorjäger der Hausherren Giuseppe di Maria lies sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Elfmeter mit seinem neunten Treffer zum 1:0. Was nun folgte war jedoch so ziemlich das Beste was die Bühler-Elf in dieser Spielzeit abgeliefert hat. Man spielte eine erste Hälfte zum Zungeschnalzen. Der Ball lief wie am Schnürchen durch die eignen Reihen und der SCH konnte mit dem Tempo das die SG anschlug nicht mehr mithalten. Der Ausgleich fiel verdientermaßen nach etwa einer Viertelstunde. Marek Nowicki hatte Sturmpartner Fabian Brand bedient und dieser untermauerte seine aktuelle Torgefahr. Dritter Treffer im dritten Spiel hintereinander und es hieß 1:1. Nur wenige Minuten später dann das Ganze umgekehrt. Fabian Brand mit schönem Rückpass an den Elfmeterpunkt und Marek Nowicki schob den Ball abgeklärt ins linke untere Eck. Man hatte sich nun regelrecht in einen Rausch gespielt und man sah SG-Chancen im Minutentakt. Nach gut einer halben Stunde fiel dann das 3:1. Andreas Huss bediente Mathias Kasper, und der sehr auffällig spielende SG-Linksaußen markierte mit seinem ersten Saisontor das 3:1. In der Folge vereitelte der starke Holzhausener Torhüter weitere SG-Treffer und leider verletzten sich in dieser Phase gleich zwei SG-Spieler. Zunächst musste Fabian Brand ausgewechselt werden, Julian Kern hielt noch bis zur Pause durch. Bleibt zu hoffen, dass die beiden im Derby gegen die SG Hecklingen/Malterdingen wieder zur Verfügung stehen. Noch vor dem Pausenpfiff war es dann Jonas Bühler, der mit dem 4:1 endgültig für klare Verhältnisse sorgte. Leider schaltete die Bühler-Elf im zweiten Spielabschnitt mindestens einen Gang zurück. Es wäre zwar schwer geworden, das hohe Tempo der ersten Halbzeit über die komplette Distanz zu gehen, doch etwas mehr hätte es schon sein dürfen. Zwar sprangen auch in der zweiten Hälfte noch mehrere gute Torchancen heraus, doch fehlte nun die letzte Konsequenz und auch die spielerische Linie der ersten Halbzeit. In Gefahr geriet der klare Auswärtserfolg dennoch nicht mehr. Am Ende stand ein überlegener 4:1 Sieg zu buche, bei dem die SG in den ersten 45 Minuten vollends überzeugen konnte und angedeutet hat, welches Potential in der jungen Truppe steckt.

Am kommenden Sonntag empfängt die SG in Wagenstadt den Kreisliga A-Absteiger SG Hecklingen/Malterdingen zum Lokalderby. Das von Franz Hild gecoachte Team war zwar mit großen Zielen in die Saison gestartet, blieb jedoch bislang hinter den Erwartungen zurück. In Wagenstadt geht es daher wohl schon um die letzte Chance, noch im Titelrennen mitzumischen. Man wird der SG daher einen erbitterten Kampf liefern um der Bühler-Elf die erste Saisonniederlage beizubringen. Dies wird man jedoch im Lager der SG N/W zu verhindern versuchen. Man strebt den fünften Heimsieg in Folge an, durch welchen man am Tabellenführer SG Freiamt/Ottoschwanden dran bleiben würde. Im Vorspiel trifft die Zweite Mannschaft auf das bislang verlustpunktfreie Spitzenteam SG Hecklingen/Malterdingen II. Gegenüber der Vorwoche bedarf es einer gewaltigen Leistungssteigerung, will man am Ende nicht mit leeren Händen da stehen. Anpfiff der beiden Partien ist um 13.00 und 15.00 Uhr.

 

Punktspiel am 11.10.2009

 

SG Nordweil/Wagenstadt I – FC Bötzingen II     5:2 (3:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Julian Kern, Jan Hensle, Sven Baier; Theo Brand, Timo Stalf; Jan Heinze (ab 50. Min. Andreas Huss), Jonas Bühler, Mathias Kasper (ab 60. Min. Nicolai Kuri) ; Marek Nowicki, Fabian Brand (ab 80. Min. Sven Buchmüller);

Reserve: Manuel Grafmüller, Sascha Herr;

 

Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der wieder einmal zahlreich gekommenen SG-Fans. Bereits in der ersten Minute zeigte Co-Trainer Marek Nowicki seine Extraklasse und überwand nach schönem Zuspiel von Timo Stalf den Gästekeeper mit einem Heber aus 20 Metern. 1:0 schon nach einer Minute, ein idealer Beginn dieser Partie, was eigentlich hätte für Sicherheit sorgen sollen. Doch nachdem die SG noch 5-10 Minuten ordentlich weiter spielte, kam langsam aber sicher ein Bruch ins Spiel. Die SG agierte nun zu passiv und ließ den Gegner immer mehr ins Spiel kommen. Mitte der ersten Spielhälfte waren die ohne Verstärkungen aus dem Verbandsligakader angetretenen Gäste dann das bessere Team, und es war nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fallen würde. Nach knapp einer halben Stunde war es dann soweit. Holger Hiss, der Rechtsaußen des FC Bötzingen markierte das längst verdiente 1:1. In der Folge tat sich die Bühler-Elf weiter schwer, wenngleich trotzdem immer wieder gefährliche Torszenen entstanden. In der 40. Minute setzte sich dann Mathias Kasper auf der linken Seite schön durch, drang in den Strafraum ein, und sein Rückpass wurde von einem Gästeverteidiger mit der Hand abgeblockt. Klare Sache – Elfmeter. Kapitän Theo Brand ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte gewohnt souverän zur sicherlich etwas glücklichen Führung. Die SG war nun wieder etwas besser im Spiel, und so gelang auch noch vor der Pause der dritte Treffer. Der stets gefährliche Fabian Brand, der erneut im Angriff begann, verwertete eine weitere schöne Vorarbeit von Timo Stalf in echter Torjägermanier zum 3:1 Pausenstand. Nach dem Wechsel hatte man nicht mehr das Gefühl als würde noch etwas anbrennen. Die Truppe von Ralf Bühler kontrollierte das Geschehen und kam immer wieder zu guten Möglichkeiten. Nach knapp einer Stunde krönte dann der sehr auffällig spielende Timo Stalf seine tolle Leistung mit dem 4:1. Von Marek Nowicki schön frei gespielt narrte er im Strafraum seinen Gegenspieler und ließ dann dem Gästetorhüter keine Chance. Die Partie war entschieden, doch versäumte es die SG in dieser Phase das Ergebnis höher zu schrauben, da man nicht konsequent genug weiter spielte. In der 86. Minute hatten die SG-Fans dann aber doch noch einmal Grund zum Jubeln und Zunge schnalzen. Jonas Bühler setzte sich auf der rechte Seite entschlossen durch und flankte dann butterweich zum am Fünfmeterraum lauernden Marek Nowicki. Der SG-Co-Trainer ließ sich nicht zweimal bitten und zimmerte das Leder volley in die Maschen. Der bereits zehnte Saisontreffer des Routiniers bedeutete das 5:1, doch dies war noch nicht der Schlusspunkt. Den letzten Treffer des Tages markierten die Gäste vom Kaiserstuhl. Nachdem Harun Babur aus 16 Metern den Pfosten traf war Kapitän Sebastian Jenne zur Stelle um zum 5:2 abzustauben. Unter dem Strich ein glanzloser aber verdienter Sieg der SG, die das Tempo nicht immer ganz hoch hielt, aber dennoch in den entscheidenden Momenten stets die richtige Antwort in Form von Toren parat hatte. Die Partie wurde im Übrigen hervorragend geleitet vom souveränen Schiedsrichter Anton Dägele aus Sasbach.

 

Punktspiel am 04.10.2009

 

SV Bombach I - SG Nordweil/Wagenstadt I       2:2 (1:0)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Sven Baier (ab 50. Min. Julian Kern), David Hensle (ab 75. Min. Sven Buchmüller), Fabio Tunno; Theo Brand, Timo Stalf; Jan Heinze, Jonas Bühler, Mathias Kasper ; Marek Nowicki, Fabian Brand;

Reserve: Martin Eichholz, Andreas Huss, Manuel Grafmüller, Patrick Götz;

 

Im Derby beim SV Bombach musste Ralf Bühler auf seinen ersten Sturm, Jan Hensle und Nicolai Kuri verzichten. Auch Co-Trainer Marek Nowicki ging angeschlagen in die Partie. Die erste gute Gelegenheit hatte dennoch die SG. Jonas Bühler hatte sich auf der linken Seite schön durchgesetzt, passte nach Innen, wo Fabian Brand aus fünf Metern das Leder über das Tor beförderte. Diese Aktion war jedoch keine Initialzündung für die Bühler-Elf, vielmehr waren es nun die Gastgeber, welche die Oberhand gewannen. Der SVB war aggressiver in den Zweikämpfen, giftiger und galliger als die SG. Das Team von Mathias Mand machte immer wieder die Räume eng, so dass es für die SG kein Durchkommen gab, und bei Ballgewinn schaltete man blitzschnell um. Nach und nach kam es auch zu gefährlichen Torraumszenen vor dem Gehäuse von Christoph Gehlen. Er musste nun ein ums andere Mal klären. Nach etwa 20 Minuten war es dann soweit. Ein im Prinzip harmlos Richtung kurzer Pfosten getretener Eckball wurde von SVB Angreifer Marcel Rieger mit irgendeinem Körperteil über die Linie gedrückt, und so bejubelten die Gastgeber mit ihrem Anhang die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung. Auch in der Folge tat sich die Truppe um Kapitän Theo Brand schwer ins Spiel zu finden. Erst etwa 10 Minuten vor dem Wechsel kam man etwas besser in die Partie. Prompt hatte man auch wieder die ein oder andere Möglichkeit. So verzog z.B. Theo Brand mit einem Distanzschuss nur um wenige Zentimeter. Nach dem Seitenwechsel legte die SG dann nochmals eine Schippe drauf. Der SVB musste dem hohen Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen und war nun nicht mehr so flink auf den Beinen wie noch zu Beginn. Folgerichtig fiel nach etwa 50 Minuten der Ausgleich durch Fabian Brand, der eine schöne Hereingabe von Jonas Bühler verwertete. Wenige Minuten später war es Jonas Bühler, den eine Flanke von Marek Nowicki fand. Leider köpfte der agile Bühler frei stehend knapp am Tor vorbei. Die SG war nun aber das tonangebende Team und kam immer wieder zu Möglichkeiten, während sich der SVB kaum einmal eine Chance herausspielen konnte. Gerade die flinken Außenbahnspieler Matze Kasper und Jan Heinze spielten sich immer mehr in den Vordergrund. In der 75. Minute dann aber eine Schrecksekunde für die SG. Libero David Hensle verdrehte sich bei einem Zweikampf das Knie und musste ausgewechselt werden. Er wird der SG wohl zumindest mehrere Wochen fehlen. An dieser Stelle wünschen wir David Alles Gute. Die SG ließ sich aber nicht beirren und drängte weiter auf den Führungstreffer. Und tatsächlich. In der 80. Minute wurden diese Anstrengungen belohnt. Jonas Bühler flankte von der linken Seite nach Innen, wo Fabian Brand im Luftkampf mit SVB-Kapitän Tobi Schilling zwar den Kürzeren zog, doch der Klärungsversuch des Bomacher Abwehrspielers landete im eigenen Netz. Der Jubel war im SG-Lager groß, denn man hatte das Gefühl, dass aufgrund der Spielentwicklung der SVB nicht mehr wird zurückschlagen können. Doch nur wenige Minuten darauf folgte dann ein weiterer Aufreger in einer immer hektischer werdenden Partie. Nach einem Eckball klärte die SG und der Ball befand sich bereits in der Hälfte des SVB, als plötzlich ein Pfiff ertönte. Referee Michel Fuchs lief zu Fabio Tunno und zeigte diesem die Rote Karte, wegen grobem Foulspiel, wie er später auf Nachfrage angab. Gleichzeitig zeigte er auf den Punkt. Strafstoß für den SVB. Routinier Aldo Caporale trat an und verwandelte abgeklärt. Die SG wollte sich jedoch mit diesem Punkt nicht zufrieden geben und drängte auch in Unterzahl auf das Tor von SVB-Goalie Martin Schilling. Wenig später wurde dann noch Tobi Schilling nach einem weiteren Foul an Marek Nowicki mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Die Bühler-Elf zog nun ein regelrechtes Power-Play auf und ein Angriff nach dem nächsten rollte auf das Bombacher Tor zu. Die Gastgeber waren nun stehend K.O. und es gelang ihnen kaum mehr den Ball in die Hälfte der SG zu befördern. Zweimal hatten die Hausherren dann sogar noch Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf Strafstoß entschied. Es waren zwar keine Muss-, wohl aber so genannte „Kann-Elfmeter“. Trotz allem Bemühen blieb es letztlich bei einem 2:2, welches die SVBler jedoch feierten wie einen Sieg. Für die SG ist dieser Punkt sicherlich zu wenig in Anbetracht der drückenden Überlegenheit in Halbzeit zwei. Man muss sich jedoch auch den Vorwurf gefallen lassen, im ersten Spielabschnitt zu wenig investiert zu haben.

Am kommenden Sonntag empfängt die SG in Wagenstadt die Verbandsligareserve des FC Bötzingen. Dann gilt es die blütenweiße Heim-Weste zu bewahren und drei Punkte einzufahren, ansonsten droht die SG Freiamt/Ottoschwanden an der Tabellenspitze zu enteilen.

 

Punktspiel am 27.09.2009

 

SG Nordweil/Wagenstadt I – SV Wasenweiler I     3:1 (1:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Timo Stalf, David Hensle, Fabio Tunno; Theo Brand, Jonas Bühler; Jan Heinze (ab 65. Min. Andreas Huss), Marek Nowicki, Mathias Kasper (ab 60. Min. Felix Glöckle) ; Nicolai Kuri (ab 80. Min. Sven Baier), Jan Hensle (ab 85. Min. Andreas Huss);

Reserve: Martin Eichholtz;

 

Von Beginn an war der Bühler-Elf anzumerken, dass sie an diesem Tage Alles dafür tun würde, damit die drei Punkte in Wagenstadt bleiben. Man versuchte den Gegner permanent unter Druck zu setzen und in der eigenen Hälfte einzuschüren. Dies funktionierte in den ersten zehn Minuten auch sehr gut, ohne dass hochkarätige Torchancen daraus entstanden. Die Gäste konnten sich dennoch nur selten befreien. In der 20. Spielminute kam dann aber ein hoher Ball in den Strafraum von Keeper Christoph Gehlen. Dieser eilte aus seinem Fünf-Meter-Raum um den Ball aus der Luft zu pflücken, und stieg etwas zu hart gegen den ebenfalls heraneilenden Stürmer ein. Der stark leitende Schiedsrichter Jörg Ziebold entschied nach kurzem Zögern auf Strafstoß. Eine zwar harte aber vertretbare Entscheidung. Gästespieler Jens Ernstberger verwandelte diesen mit einem harten Schuss direkt in die Mitte des Gehäuses, und so stand es überraschend 0:1. Die Truppe um Kapitän Theo Brand zeigte sich doch keineswegs geschockt. Man blieb weiterhin Feldüberlegen und kam nun auch zu Torgelegenheiten. Nach etwa einer halben Stunde war es dann soweit. Marek Nowicki wurde im Strafraum allein gelassen und konnte eine wunderschöne Flanke von Jan Hensle mit dem Kopf zum 1:1 einnicken. Dies war auch gleichzeitig der Halbzeitstand. In der zweiten Spielhälfte sah man ein unverändertes Bild. Die SG war klar überlegen aber unter dem Strich vor dem Tor zu harmlos. Die Gäste beschränkten sich weitestgehend auf Torsicherung, standen jedoch auch sehr gut und zeigten taktisch eine ansprechende Leistung. Erst nach knapp einer Stunde zahlten sich die Feldvorteile für die SG aus. SG-Co-Trainer Marek Nowicki zirkelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze über die Mauer in Richtung kurze Ecke. Kapitän Theo Brand kam herangeeilt und drückte den Ball zwischen Pfosten und Torwart hindurch ins Netz. In der Folge war der SV Wasenweiler weiterhin zu harmlos um das Tor der Heimelf ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst als der starke Severin Kenk seinen Liberoposten verließ und ins Mittelfeld aufrückte entwickelte Wasenweiler wieder mehr Torgefahr. Doch die Abwehr um David Hensle und die zwei bärenstarken Verteidiger Fabio Tunno und Timo Stalf ließ nichts mehr anbrennen. Kurz vor Spielende schloss Marek Nowicki einen Konter mit einem Schönen Heber über den Torwart zum 3:1 ab. Das Spiel war entschieden und die Freude bei den Zahlreichen Fans groß. Am Ende war der SV Wasenweiler der erwartet schwere Gegner. Der Sieg ist aber aufgrund der viel höheren Spielanteile der SG und eines deutlichen Chancenplus völlig verdient, wenngleich man dem ein oder anderen SG-Akteur anmerkte, dass er beim SG-Oktoberfest am Freitag nicht nur Apfelschorle getrunken hat.

 

Punktspiel am 20.09.2009

 

SV Breisach I - SG Nordweil/Wagenstadt I       2:2 (1:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Julian Kern, David Hensle, Fabio Tunno; Theo Brand, Timo Stalf; Jan Heinze (ab 65. Min. Andreas Huss), Jonas Bühler, Nicolai Kuri (ab 70. Min. Sven Baier) ; Marek Nowicki, Jan Hensle (ab 85. Min. Michael Winkler);

Reserve: Martin Eichholz;

 

Die SG begann auf der schönen Sportanlage des SV Breisach furios. Speziell den Offensivkräften Jan Hensle, Marek Nowicki, Jan Heinze und Jonas Bühler war anzumerken, dass man fest entschlossen war den fünften Dreier in Folge zu landen. Nach wenigen Minuten drängte sich dann aber bereits der Verdacht auf, dass nicht nur die elf Breisacher Gegner, sondern auch der Referee etwas dagegen hatten. Jonas Bühler tanzte rechts an der Strafraumgrenze den Breisacher Libero aus, und hätte entweder selbst abschließen oder aber quer legen können. Zu dieser 100 %igen Torchance kam es leider nicht, da der Schiedsrichter aus unerfindlichen Gründen auf Freistoß für den SVB entschied. Ob es wirklich eine glückliche Entscheidung des Verbands war einen elsässer Unparteiischen nach Breisach zu schicken, wo doch bekannt ist, dass beim SVB seit Jahren mehrere französische Akteure mitwirken, wurde schon zu diesem Zeitpunkt auf den Rängen heftig diskutiert. Dennoch, die Bühler-Elf blieb am Drücker und nach etwa einer Viertelstunde fiel das 1:0 durch den SG-Torschützen vom Dienst, Marek Nowicki. Jan Hensle hatte jedoch großen Anteil an diesem Treffer, da er sich von der rechten Seite in den Strafraum tankte und dann die Übersicht behielt um auf den SG-Co-Trainer zu passen. Leider ging nun der Spielfluss etwas verloren, auch weil die Gastgeber nun etwas energischer zu Werke gingen. Teilweise mussten zwei SGler gleichzeitig behandelt werden. In der 35. Minute fiel dann der Ausgleich durch die Hausherren. Erneut war die SG aufgrund einer Behandlung in Unterzahl. Alexis Clavier hatte sich rechts durchgesetzt, brachte den Ball hoch nach Innen und Michael Borri konnte zum 1:1 einschieben. Das Spiel blieb nun zerfahren und die SG konnte nicht mehr an das überlegene Spiel aus der Anfangsphase anknüpfen, auch wenn der sehr agile Jonas Bühler weitere gute Torgelegenheiten hatte. Nach dem Wechsel sah es wieder etwas geordneter aus, was die Bühler-Elf zeigte. Und man musste auch nicht allzu lange warten, ehe man erneut jubeln durfte. Marek Nowicki nahm einen Ball aus 20 Metern direkt, und das Leder landete unhaltbar für Keeper Respondek im Netz. Die SG war nun das überlegene Team und drauf und dran, die Entscheidung in Form des 3:1 herbei zu führen. Chancen hierzu waren vorhanden. Die beste hatte Jonas Bühler, als er sich zum wiederholten Male mit seiner ganzen Dynamik wunderbar durchgesetzt hatte, doch statt selbst abzuschließen den ungünstiger positionierten Jan Hensle anspielen wollte. Die Gastgeber konnten klären und so war auch diese Möglichkeit vertan. In der 75. Minute sollte sich dies rächen. Ein Freistoß von außen, fast auf Höhe der Mittellinie, wurde Kapitän der Hausherren Michel Baldauf hoch nach vorne geschlagen. Ein Breisacher Spieler verlängerte per Kopf und zwei SVB- Angreifer standen deutlich im Abseits. Der Pfiff blieb aus, und der eingewechselte Andy Zimmer netzte zum glücklichen und regelwidrigen 2:2 ein. Bis zum Schlusspfiff blieb es bei diesem 2:2 und am Ende musste man nicht nur mit dem einseitig leitenden Schiedsrichter hadern, sondern auch ein wenig mit sich selbst, da man es versäumte rechtzeitig den berühmten Sack zuzumachen. Das Spiel der SG war ansonsten über weite Strecken in Ordnung und man ging auch ein hohes Tempo. Ich möchte aber trotzdem erwähnen, dass die Gastgeber ebenfalls eine gute Vorstellung ablieferten und zeigten, warum auch sie bis dato im oberen Tabellendrittel platziert sind. Das Team von Trainerin Kiki Steinke hatte eine solide Grundordnung und zeigte eine durchaus gefällige Spielanlage. Es werden noch andere Teams am Rheinufer ihre liebe Mühe und Not haben.

 

Punktspiel am 13.09.2009

 

SG Nordweil/Wagenstadt I – SV Achkarren I     4:2 (2:1)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Julian Kern, David Hensle, Fabio Tunno; Theo Brand, Timo Stalf (ab 80. Min. Sven Baier); Jan Heinze, Jonas Bühler (ab 70. Min. Andreas Huss), Kai Hensle (ab 42. Min. Mathias Kasper) ; Marek Nowicki, Nicolai Kuri;

Reserve: Martin Eichholz;

 

Weit über 200 Zuschauer wollten die Begegnung des Tabellenzweiten aus Achkarren beim Tabellendritten, der SG N/W sehen, und um es vorweg zu nehmen, sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Die Gäste erwischten den besseren Start, und schon nach 6 Minuten hieß es 0:1. Torjäger Markus Straile nutzte einen Schnitzer in der SG-Hintermannschaft eiskalt zur Führung. Die SG zeigte sich aber nur kurze Zeit geschockt, dann nahm man langsam aber sicher das Geschehen in die Hand und drängte nun auf den Ausgleich. In der 20. Minute landete schließlich eine Flanke von Jan Heinze am Gebälk, und den Nachschuss konnte SG-Mittelfeldmotor Jonas Bühler zum 1:1 verwerten. Nun war die Bühler-Elf obenauf und der SVA hatte jetzt größte Schwierigkeiten mit dem hohen Tempo, welches die SG nun vorlegte, Schritt zu halten. In der 36. Minute folgte dann der verdiente Führungstreffer. Einen maßgeschneiderten Nowicki-Eckball verwertete Kapitän Theo Brand per Kopf zum 2:1. Man hatte die Partie nun im Griff, und hatte auch weitere Möglichkeiten das Ergebnis höher zu gestalten, während der SVA nur noch zu einer echten Gelegenheit durch Neuzugang Amir Mulalic kam. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur wenige Minuten ehe SG-Co-Trainer Marek Nowicki mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 3:1 erhöhen konnte. Das Team von Ralf Bühler war nun eindeutig Herr der Lage. Die Defensive um den abermals bärenstarken David Hensle hatte die beiden Routiniers der Gäste, Straile und Mulalic nun im Griff und das Mittelfeld um den erneut in Topform agierenden Theo Brand sorgte immer wieder für gute Anspiele auf die stets gefährlichen Spitzen Nowicki und Kuri. Quasi aus heiterem Himmel fiel dann aber in der 67. Spielminute der Anschlusstreffer für die Gäste. Amir Mulalic stand urplötzlich völlig frei vor Keeper Christoph Gehlen. Dessen Versuch konnte der SG-Schlussmann zwar noch abwehren, doch den Nachschuss verwertete Markus Straile letztlich ohne Probleme. Die Partie war nun wieder offen wenngleich das ganz große Aufbäumen der Gäste ausblieb. Es gelang der Duffner-Elf kaum einmal das SG-Gehäuse ernsthaft in Gefahr zu bringen, während die SG mit ihren Entlastungsangriffen stets der endgültigen Entscheidung nahe war. Den endgültigen K.O. versetzte man dem SVA jedoch erst in der Schlussminute. Marek Nowicki vernaschte mit einem unnachahmlichen Alleingang gleich drei Achkarrener Defensivspieler und erzielte routiniert das 4:2. Die Partie war entschieden und nur wenige Sekunden darauf ertönte der Schlusspfiff des sehr souverän leitenden Schiedsrichters Böcherer aus Malterdingen. Die Freude über diesen vierten Sieg im vierten Spiel war im SG-Lager selbstverständlich groß. Es gilt jedoch auch weiterhin die Kirche im Dorf zu lassen. Aktuell steht man zwar auf Rang 2, jedoch kommen auch in den nächsten Wochen noch weitere schwere Aufgaben auf die junge SG-Truppe zu, bei welchen sich zeigen wird, ob man tatsächlich auch im weiteren Saisonverlauf oben mitmischen kann.

 

Punktspiel am 06.09.2009

 

SG Rheinhausen I - SG Nordweil/Wagenstadt I     1:2 (0:2)

 

Aufstellung:

Martin Eichholz; Sven Baier (ab 70. Min. Andreas Huss), David Hensle, Fabio Tunno; Theo Brand, Timo Stalf; Nicolai Kuri (ab 80. Min. Fabian Brand), Jonas Bühler (ab 50. Min. Jan Heinze), Mathias Kasper ; Marek Nowicki, Jan Hensle;

Reserve: Manuel Grafmüller;

 

Vor stattlicher Zuschauerkulisse begann die SG N/W in Oberhausen etwas nervös und mit zu vielen leichtfertigen Ballverlusten. Nach etwa 10 Minuten fand man dann aber den Faden und man diktierte das Geschehen. In der 16. Minute setzte sich der stark spielende Timo Stalf auf der rechten Seite schön durch, passte in die Mitte zum völlig allein gelassenen SG-Torjäger Jan Hensle, und dieser schob den Ball abgeklärt zur 1:0 Führung ein. Man blieb am Drücker und nur wenige Minuten später sollte es erneut im Kasten der Gastgeber Klingeln. Marek Nowicki führte einen Freistoß kurz aus, passte zu Jonas Bühler, dieser tanzte einen Gegenspieler aus, spielte den Ball in die Mitte und SG-Co-Trainer Nowicki zog trocken ab – 2:0. Die SG Rheinhausen hatte in dieser Phase nichts entgegen zu setzen, und es schien als bräuchten die zahlreichen mitgereisten Fans der SG N/W an diesem Sonntag nicht so zu zittern wie in den beiden vorangegangenen Partien. Doch es kam anders. Der zuvor schon mit der gelben Karte verwarnte Marek Nowicki beging in der 37. Minute im Mittelfeld sein erstes, und dazu harmloses Foul, was den Referee aber dazu veranlasste ihn mit Gelb-Rot des Feldes zu verweisen. Nach den Regeln sicherlich keine Fehlentscheidung, überzogen war dieser Platzverweis jedoch allemal. Nichts desto trotz musste sich die SG nun in Unterzahl den jetzt wieder stärker werdenden Gastgebern erwehren. Die ein oder andere brenzlige Situation musste man schon überstehen und man musste sich auch ab und an beim glänzend aufgelegten Martin Eichholz, der den verletzten Stammkeeper Christoph Gehlen vertrat, bedanken, dass es beim 2:0 blieb. Einmal hatte man auch Glück, dass der insgesamt unsicher wirkende Schiedsrichter einen Treffer der SRG nicht gab, obwohl das Leder die Torlinie wohl in vollem Umfang überquert hatte. Nichts desto trotz rettete man die 2:0 Führung in die Pause. Nach dem Wechsel folgte dann die nächste Hiobsbotschaft für Ralf Bühler. Mittelfeldmotor Jonas Bühler signalisierte nach einem groben Foul in der ersten Spielhälfte, dass es bei ihm nicht mehr weiter geht, und so musste er durch Jan Heinze ersetzt werden. Nun hatte die SG Rheinhausen ihre stärkste Phase. Man baute Druck auf, während die SG N/W es in dieser Phase versäumte wichtige Entlastungsangriffe zu starten. So fiel folgerichtig nach knapp einer Stunde der Anschlusstreffer, durch Mittelstürmer Thomas Mack, der per Kopf eine mustergültige Flanke verwertete. Die Partie schien nun zu kippen, doch die Mannen um die aufopferungsvoll kämpfenden Theo Brand, Timo Stalf und Jan Hensle im Zentrum kämpften und ackerten nun um jeden Zentimeter Rasen. Sicherlich, in der ein oder anderen Szene hatte man auch etwas Glück, doch unter dem Strich ließ die Defensive um den bärenstarken Libero David Hensle, und Manndecker Fabio Tunno, welcher den Rheinhausener Torjäger Szabolszc abmeldete, nicht allzu viele echte Torchancen zu. Inzwischen gelang es auch wieder öfter sich zu befreien und selbst Angriffe zu starten, und so hatte Theo Brand kurz vor Spielende sogar das 3:1 auf dem Fuß. Leider vergab er aber knapp, und so musste man die Schlussminuten zitternd überstehen. Letztlich blieb es beim 2:1 Sieg, welchen man mit Sicherheit als glücklich bezeichnen muss. Dennoch muss man vor der jungen Truppe aber auch den Hut ziehen, da man sich nach dem Ausscheiden zweier wichtiger Akteure eine Stunde lang in Unterzahl den wütenden Angriffen der Gastgeber erwehren musste, und diese Feuertaufe mit Bravour bestand.

Am kommenden Sonntag steht nun ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Mit dem SV Achkarren kommt einer der heißesten Titelaspiranten nach Wagenstadt. Diese Favoritenstellung haben die Kaiserstühler mit bislang vier Siegen aus vier Partien auch schon eindrucksvoll untermauert, und so wird diese Partie für die Elf von Ralf Bühler zu einer echten Standortbestimmung.

 

Punktspiel am 20.08.2009

 

SG Nordweil/Wagenstadt I – FV Sasbach II   1:0 (0:0)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Fabio Tunno, David Hensle, Julian Kern; Theo Brand, Jonas Bühler; Jan Heinze, Marek Nowicki, Matthias Kasper (ab 80. Min. Sven Buchmüller) HH ; Jan Hensle (ab 80. Min. Sven Baier), Nicolai Kuri (ab 65. Min. Fabian Brand);

 

Im ersten Heimspiel der Saison traf die SG auf den Tabellendritten des Vorjahres. Es war daher klar, dass es eine enge Partie geben wird in welcher die Tagesform über den Spielausgang entscheidet. Urlaubsbedingt musste Ralf Bühler auf Timo Stalf und Andreas Huss verzichten, Kai Hensle musste kurz vor dem Anpfiff verletzungsbedingt passen. Alle drei Akteure standen gegen den SV Forchheim noch in der Startelf. Alles andere als optimale Voraussetzungen also, und dennoch machte die SG schon im ersten Spielabschnitt deutlich, dass man fest entschlossen ist die drei Punkte im Bleichtal zu behalten. Die Bühler-Elf zeigte schöne Spielzüge und war das dominierende Team, während die Gäste, die im Mittelfeld mit Thierry Steibli, Marc Wiedemann und Timo Weber aus dem Landesligakader aufliefen, lediglich mit langen Bällen versuchten die Spitzen Kublin und Vögele in Szene zu setzen. Trotz allem Aufwand den die SG bei diesen tropischen Temperaturen betrieb sprangen jedoch nur wenige echte Torchancen heraus. Die beste hatte Jonas Bühler, der aus 20 Metern abzog, und den Sasbacher Schlussmann Cedric Schmitt zu einer Glanzparade zwang. Zumeist verpufften jedoch verheißungsvolle Ansätze, da der SG vor dem Tor die nötige Durchschlagskraft und Entschlossenheit fehlte. Bis zur Pause blieb es daher auch beim 0:0, welches den Gästen eher schmeichelte. Nach dem Wechsel hatten dann aber die Männer von Werner Ruf ihre beste Phase. Die SG kam nicht mehr so entschlossen in die Zweikämpfe wie noch in der ersten Spielhälfte und die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen waren nun teilweise zu groß. Dass den Gästen dennoch keine zwingenden Aktionen gelangen lag vor allem an der sehr sicher agierenden Defensive um Abwehrchef David Hensle, die von den bärenstark spielenden defensiven Mittelfeldspielern Theo Brand und Jonas Bühler exzellent unterstützt wurde. Nach gut einer Stunde wurde die SG wieder stärker, auch weil nun Marek Nowicki dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Zunächst scheiterte er nach tollem Antritt und fulminantem Schuss aus 20 Metern am Gebälk, kurz darauf konnten ihn die Sasbacher Defensivspieler an der Strafraumgrenze nur durch ein Foul bremsen. Den fälligen Freistoß trat der SG-Co-Trainer selbst. Das Leder wurde scharf aufs Torwarteck gezogen, der zuvor in einigen Szenen überragend haltende Cedric Schmitt konnte nur abklatschen, und Kapitän Theo Brand war zur Stelle um den Abpraller zum 1:0 zu verwerten. Der Jubel unter den gut 200 Zuschauern war riesengroß und ähnlich wie schon in Forchheim galt es nun in der verbleibenden Spielzeit nichts mehr anbrennen zu lassen. Anders jedoch als noch im Auftaktmatch brachten die Gäste in der Schlussviertelstunde keine brenzligen Torraumszenen mehr zu Stande. Im Gegenteil, obwohl die SG nun recht tief stand, hatte man in einigen Kontersituationen noch die Möglichkeit den Sack endgültig zu zumachen. Dies gelang zwar nicht, dennoch stand man nach dem Schlusspfiff des absolut souverän leitenden Schiedsrichters Blust aus Sexau als verdienter Sieger dieser Partie fest. Kompliment an die gesamte Mannschaft, die als echte Einheit auftrat, und in der jeder Einzelne seine Aufgabe hervorragend erfüllte. Keine Frage, mit diesem Saisonstart kann man im SG-Lager durchweg zufrieden sein, und so kann man zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben blicken. Die kommenden beiden Sonntage wird man jedoch pausieren, und erst wieder mit einem Auswärtsspiel bei der SG Rheinhausen, am 06. September 2009, ins Geschehen eingreifen.

 

Punktspiel am 16.08.2009

 

SV Forchheim I - SG Nordweil/Wagenstadt I   0:1 (0:0)

 

Aufstellung:

Christoph Gehlen; Fabio Tunno, David Hensle, Andreas Huss; Theo Brand, Timo Stalf; Jonas Bühler, Marek Nowicki, Kai Hensle (ab 26. Min. Matthias Kasper) ; Jan Hensle (ab 85. Min. Sven Baier), Nicolai Kuri (ab 55. Min. Jan Heinze);

 

Die Auftaktpartie in Forchheim wurde für die SG das erwartet schwere Spiel. Von Beginn an legten die Gastgeber ihre bekannten Tugenden in die Wagschale. Der SVF kämpfte sich in die Partie, war aggressiv in den Zweikämpfen und hellwach. Die SG versuchte spielerische Linie ins Spiel zu bekommen, was aber nur ansatzweise gelang. Die Zuschauer sahen somit auch nur recht wenige gute Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Nach etwa 20 Minuten musste dann der Forchheimer Topstürmer Mathias Haberstroh verletzungsbedingt das Feld verlassen, aber auch für Kai Hensle auf SG-Seite war die Partie schon recht früh beendet. Die SG hatte leichte optische Vorteile und die besseren spielerischen Mittel, doch konnte man diese nur ganz selten gewinnbringend einsetzen. Immer wieder verpufften SG-Angriffsbemühungen an der gut gestaffelten Forchheimer Deckung um Libero und Spielertrainer Steffen Kaufel. Auch nach dem Wechsel sah man das gleiche Bild. Die SG war bemüht und investierte mit Sicherheit etwas mehr als die Gastgeber, doch richtig zwingend wurde man nur selten. Die Partie, die zwar intensiv geführt wurde, aber sicherlich nicht hochklassig war, plätscherte dann so ein wenig vor sich hin, und es roch nach einem typischen 0:0 Spiel. Etwa zehn Minuten vor Spielende tauchte dann aber doch SG-Neuzugang Marek Nowicki vor dem Gehäuse der Gastgeber auf. Sein erster Versuch wurde vom starken Forchheimer Schlussmann zwar noch pariert, doch der Nachschuss landete dann endgültig im Netz. Der Jubel auf SG-Seite war verständlicherweise groß, doch stand nun noch eine turbulente Schlussphase bevor. Die Hausherren, die sich bis dahin mit einem Punkt zu begnügen schienen, warfen nun Alles nach vorne und versuchten es mit der Brechstange. In zwei Situationen hatte die SG dann auch großes Glück, dass es bei der Führung blieb. Mit Mann und Maus, und vor allem einen starken Rückhalt Christoph Gehlen zwischen den Pfosten, verteidigte man schließlich das 1:0, und so konnte man nach dem Schlusspfiff des jungen Referees Dominik Störr den ersten Dreier der neuen Saison feiern.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass spielerisch sicherlich noch nicht alles rund lief bei der SG. Man hat aber unter dem Strich den Kampf angenommen und am Ende etwas glücklich aber auch nicht unverdient drei Punkte aus Forchheim entführt, weil man über die gesamte Distanz mehr investierte als die keineswegs enttäuschenden Gastgeber.